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Frische Meldungen

Krankenkassen zuständig für Kosten der Gebärdensprachdolmetschung bei stationärer Behandlung

Der Deutsche Gehörlosen-Bund hat darauf hingewiesen, dass gehörlose Menschen seit dem 1. Januar 2020 auch bei stationären Behandlungen einen Anspruch auf Übernahme der Kosten für die Gebärdensprachdolmetschung durch die Krankenkassen haben. Dies ergebe sich aus einer Änderung im Gesetz für bessere und unabhängigere Prüfungen (MDK-Reformgesetz). mehr lesen

Symposium Mobile Rehabilitation: „Mobile Rehabilitation und Kurzzeitpflege – Die Brücke nach Hause?!“

Mehr als 70 ausgewiesene Expertinnen und Experten nahmen am Symposium der Bundesarbeitsgemeinschaft Mobile Rehabilitation (BAG MoRe) am 17. Januar 2020 in Berlin teil. Im Mittelpunkt stand die zukünftige Gestaltung der Kurzzeitpflege und ihre Kooperationsmöglichkeiten mit der Mobilen Rehabilitation. Die Tagung fand in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und der Diakonie Deutschland statt. mehr lesen

 

Kabinett beschließt Intensivpflege- und Rehastärkungsgesetz

Am 12. Februar 2020 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines „Gesetzes zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung“ (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz, GKV-IPReG) beschlossen. mehr lesen

Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit (BfZ) gegründet

Am 28. Januar 2020 wurde in Frankfurt am Main das Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit gegründet. Zahlreiche bundesweite und überregionale Institutionen der Sozialen Arbeit streiten von nun an gemeinsam für diese wichtige Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern.

Evaluation von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Abschlussbericht zur Perspektive der Leistungserbringer

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat im Januar 2020 den Abschlussbericht zum 4. Projektmodul „Perspektive der Leistungserbringer“ seiner Evaluation von Leistungen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben veröffentlicht. mehr lesen

Vertrauen in die Altersvorsorge erodiert weiter (Pressemitteilung Deutsches Institut für Altersvorsorge)

Das Vertrauen in die Altersvorsorge hat im zurückliegenden Jahr zwar nicht so stark wie 2018, aber dennoch weiter abgenommen. Nachdem 2017 ein Anstieg beobachtet werden konnte, fielen nun schon im zweiten Jahr in Folge die Einschätzungen zur Sicherheit der gesetzlichen, betrieblichen und privaten Vorsorge niedriger aus. Das ergab die jüngste Erhebung für den DIA-Deutschland-Trend Vorsorge. Mit dieser Befragung ermittelt das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) ein-mal jährlich das Vertrauen in die drei Säulen der Alterssicherung, die Erwartungen an den Lebens-standard im Alter und die Vorsorgeplanungen. mehr lesen

Bundesrat beschließt Stärkung der medizinischen Rehabilitation

Der Bundesrat hat auf seiner Sitzung am 29. November 2019 beschlossen, die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag zur erheblichen Stärkung der medizinischen Rehabilitation aufzufordern. Das Land Baden-Württemberg hatte den Entschluss in den Bundesrat eingebracht. mehr lesen

Paritätischer legt ersten Teilhabebericht zur Situation von Menschen mit Behinderung vor

Der Paritätische Wohlfahrtsverband legt heute zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen erstmals einen eigenen Teilhabebericht vor. Schwerpunkt ist die Lebenssituation von älteren Menschen mit Beeinträchtigungen in Privathaushalten. Das Fazit der Studie: Ob Gesundheit, Freizeit, soziale Lage oder Wohnsituation: in fast allen Bereichen bestehen weiterhin erhebliche Barrieren für Menschen mit Behinderung. Keine Unterschiede gebe es hingegen in der verbreiteten Sorge um den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft. mehr lesen

Wirtschaft mit Sinn: die Gemeinwohl-Ökonomie

(Gerd Dworok)

"Gemeinwohl-Ökonomie" bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten aufbaut. Sie ist ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene.
Die Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie entwickelt in einem Netzwerk von Institutionen, Unternehmen und verwandten Gruppierungen selbstbestimmte und kooperative Lebens-und Arbeitsformen neuer, aber auch traditioneller Art.

DVfR: Anforderungen an Mobilitätshilfen und Verkehrsmittel

Menschen, die auf Rollstühle, Elektromobile (Scooter) oder andere Mobilitätshilfen angewiesen sind, stehen im öffentlichen Personenverkehr vor besonderen Herausforderungen. Denn nicht alle Mobilitätshilfen, in denen Personen sitzend befördert werden, sind technisch ausreichend für die Mitnahme in Verkehrsmitteln ausgestattet, und nicht jedes öffentliche Verkehrsmittel ist barrierefrei zugänglich. Teilweise fehlen auch einheitliche und transparente Regelungen für die rechtskonforme Beförderung mobilitäts¬eingeschränkter Passagiere. Wegen fehlender technischer Lösungen sowie Unklarheiten über mögliche Haftungsrisiken werden diese Menschen mancherorts einfach stehen gelassen.
In einer Stellungnahme benennt die DVfR Anforderungen an Mobilitätshilfen und Verkehrsmittel, damit der öffentliche Personenverkehr von Betroffenen uneingeschränkt und sicher genutzt werden kann. Sie fordert die Verantwortlichen auf, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
Die Stellungnahme der DVfR finden Sie hier.

Das Budget für Ausbildung im Angehörigen-Entlastungsgesetz – Teil I: Analyse des Gesetzentwurfs und der Stellungnahmen

Die Autorin Cindy Gast-Schimank setzt sich mit dem geplanten Budget für Ausbildung (§ 61a SGB IX) auseinander. In Teil I wird ein Überblick gegeben. Thematisiert werden u. a. der leistungsberechtigte Personenkreis, die Leistungsinhalte sowie die zuständigen Träger. Dabei werden Bezüge zum Budget für Arbeit gem. § 61 SGB IX hergestellt und bereits im Zusammenhang mit diesem diskutierte Aspekte aufgegriffen. Anschließend werden die Stellungnahmen der Verbände zu § 61a SGB IX zusammengefasst dargestellt. In Teil II soll das Budget für Ausbildung im System sozialrechtlicher Hilfen betrachtet werden. mehr

Kurze Erklärungen zum BTHG im Familienratgeber
Informationen finden Sie hier.

Funktion von Beratung im Sozialleistungssystem

„Eine umfassende Beratung ist die Grundlage für das Funktionieren des immer komplizierter werdenden sozialen Leistungssystems“
Die Autorin Katharina Weyrich befasst sich in ihrem Beitrag vor dem Hintergrund des Urteils des BGH vom 02.08.2018 (Az. III ZR 466/16) mit der Funktion von Beratung im Sozialleistungssystem. Sie identifiziert dort hohen Beratungsbedarf und stellt die These auf, dass zur Deckung dieses Bedarfes auch insbesondere trägerunabhängige Beratung notwendig ist. Anhand einiger empirischer Untersuchungen wirft sie einen Blick auf die Beratungswirklichkeiten in der behördlichen Praxis und identifiziert vorhandene Defizite in der Umsetzung des gesetzlichen Beratungsauftrags. Abschließend plädiert die Autorin für mehr Forschung zu Beratung im sozialen Sicherungssystem. mehr

Projekt: Familienorientierte Suchtarbeit

(mit dem Ziel neben der Behandlung der Abhängigkeitserkrankung elterliche Kompetenz stärken): https://www.eltern-sucht.de/thema/projekt/

 

Online-Diskussion über die Schwerbehindertenvertretung

Das Bundesteilhabegesetz hat die Beteiligungsrechte für die Schwerbehindertenvertretung (SBV) erweitert. Welche Entwicklungen gab es dadurch in Betrieben und Dienststellen? Hierzu hat die DVfR am 25. September 2019 eine Online-Diskussion gestartet. Mitglieder der SBV, Vertrauenspersonen und Interessierte sind zur Mitwirkung mit eigenen Fragen und Thesen herzlich eingeladen.
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Pressemitteilung: 33 Monate BTHG

Pressemitteilung: Online-Diskussion „33 Monate BTHG: Stärkung der SBV – Programm oder Wirklichkeit?“