Frisches

27.11.2020

Deutsche Vereinigung für Rehabilitation mit neuem Vorstand
Mit der Neuwahl des Haupt- und des geschäftsführenden Vorstands endete am 23. November 2020 die turnusmäßige Vorstandswahl der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR). Dem bisherigen Vorsitzenden der DVfR, Dr. med. Matthias Schmidt-Ohlemann, wurde erneut das Vertrauen ausgesprochen. Die Wahl fand online im Rahmen einer Videokonferenz statt. (Pressemitteilung)

 

19.07.2020

Neue Rufnummer der Sucht & Drogen Hotline
Die bundesweite Hotline für alle, die telefonische Hilfestellungen bei Suchtproblemen suchen, hat eine neue Rufnummer erhalten: Die Sucht & Drogen Hotline erreichen Sie künftig unter 01806-313031 (Anrufe aus dem deutschen Festnetz 20 Cent pro Anruf, aus dem Mobilfunk max. 60 Cent pro Anruf). Geschulte Beraterinnen und Berater bieten dort 24 Stunden täglich Unterstützung an. Die Hotline ist ein gemeinsames Angebot der Drogennotrufe aus Berlin, Essen, Frankfurt und München unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.sucht-und-drogen-hotline.de/

 

Positionspapier der Arbeiterwohlfahrt zur Suchtprävention


DHS App Trinktagebuch
(weitere Informationen erhalten Sie hier.)


App & Comic - blu:prevent Suchtprävention für Jugendliche 
https://bluprevent.de/shop/


Podcast Serie „Ambulante Suchthilfe - wichtig und unverzichtbar!“
Hier geht es zum dreiteiligen Podcast: https://arwed-nrw.de/podcast/ambulante-suchthilfe-wichtig-und-unverzichtbar/

 

Neue Broschüre verfügbar: „Sucht und Gewalt - Eine Arbeitshilfe für Fachkräfte und Freiwillige im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesen mit Schwerpunkten auf Sucht(selbst)hilfe und Gewaltberatung"
Hier zum kostenlosen Download

Z-Card "Die Wissensbox" - Restauflage noch bestellbar
Die Z-Card „Die Wissensbox“ bringt Wissenswertes rund um die Risiken von Alkohol kurz und kompakt im praktischen Pocket-Format auf den Punkt. Die Informationen regen zum Nachdenken über den eigenen Konsum an. Kostenlose Bestellung im DHS Bestellcenter - solange der Vorrat reicht: https://www.dhs.de/informationsmaterial/bestellung.html (Abgabe nur als Karton mit 50 Stück Inhalt). Ansicht und Download als PDF: https://www.aktionswoche-alkohol.de/fileadmin/user_upload/Materialien/Downloads/DHS-19-07-0084_AWA_2019_Z-Card_WEB.PDF
Produktion und Versand werden von der Deutschen Rentenversicherung Bund und der BARMER unterstützt.

Arbeitshilfe zur kultursensiblen Beratung
https://www.caritas.de/fuerprofis/fachthemen/gesundheit/kultursensible-beratung

 

23.04.2020

Die Deutsche Gesellschaft für Beratung e.V. hat auf Initiative der AG Lobbyarbeit und Beratungspolitik einen Offenen Brief zum Thema "Psychosoziale Unterstützung und prozessorientierte reflexive Beratung in Zeiten der Coronavirus-Pandemie" an die relevanten Bundes- und Landesministerien und Fachvertretungen der Fraktionen verfasst und ebenfalls die Presse informiert.

20.04.2020

Stellungnahme der DVfR zu aktuellen Handlungsbedarfen im Bereich der Rehabilitation in der Corona-Pandemie


16.04.2020

Pflegewissenschaft: Kostenfreie Sonderausgabe „Die Corona-Pandemie“
Die Pflegewissenschaft hat für ein Corona-Special zahlreiche Beiträge erhalten und stellt das Sonderheft nun zum Download zur Verfügung. Inmitten des derzeitigen epidemiologischen und medizinischen Diskurses will die Zeitschrift auch pflegerische und pflegewissenschaftliche Aspekte beleuchten. mehr lesen


08.04.2020

Zahlen und Fakten zu Suchtmittelkonsum und -verhalten
Am 08. April 2020 ist das DHS Jahrbuch Sucht 2020 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) mit den neuesten Zahlen und Fakten zum Konsum legaler und illegaler Drogen in Deutschland erschienen. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat eine umfassende Bestandsaufnahme zu den Hilfen und Angeboten für Menschen mit Suchtproblemen in Deutschland verfasst. Darin werden erstmals auch Angebote im gesamten Gesundheits- und Sozialwesen aufgeführt, die neben und ergänzend zu den Leistungen der Suchthilfe bestehen. Die ausführliche Analyse der Versorgungssituation Suchtkranker in Deutschland findet sich unter: www.dhs.de, Rubrik Stellungnahmen. Dort ist auch die aktuelle Stellungnahme der DHS und ihrer Mitgliedsverbände zur Situation der Suchthilfe in der Corona-Krise hinterlegt. Das DHS Jahrbuch Sucht 2020 können Sie über den Buchhandel oder direkt beim Pabst-Verlag bestellen: www.pabst-publishers.com

Informationen für Fachkräfte der Suchthilfe und für Betroffene auf www. dhs.de
Anlässlich der aktuellen Corona-Krise finden Sie auf der Internetseite der DHS Informationen für Mitarbeitende der Suchthilfe: https://www.dhs.de/start/startmeldung-single/article/informationen-fuer-fachkraefte-in-der-suchthilfe.html
Auch für Hilfesuchende, Betroffene und Angehörige von Suchtkranken stellt die DHS auf ihrer Internetseite fortlaufend aktuelle Informationen bereit: https://www.dhs.de/start/startmeldung-single/article/hier-finden-betroffene-hilfe.html
Dort finden Sie Angebote der DHS und ihrer Mitgliedsverbände, z.B. Informationsmaterialien, Telefon- und E-Mail-Kontaktdaten von Suchthilfe-Einrichtungen sowie digitale Angebote (z.B. Online-Suchtberatungen) und Chat-Angebote der Sucht-Selbsthilfe.

Informationen der Drogenbeauftragten zu COVID-19 und Suchtthemen
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, stellt auf ihrer Internetseite zahlreiche Informationen zu COVID-19 und Suchtthemen zur Verfügung: https://www.drogenbeauftragte.de/themen/drogenpolitik/covid-19-und-suchtthemen.html


31.03.2020

Informationen für Hilfesuchende, Betroffene und Angehörige von Suchtkranken
Auch für Hilfesuchende, Betroffene und Angehörige von Suchtkranken stellt die DHS auf ihrer Internetseite fortlaufend aktuelle Informationen bereit: https://www.dhs.de/start/startmeldung-single/article/hier-finden-betroffene-hilfe.html

Informationen für Fachkräfte in der Suchthilfe
Aufgrund der aktuellen Coronakrise finden Sie auf der Internetseite der DHS Informationen für Mitarbeitende der Suchthilfe: https://www.dhs.de/start/startmeldung-single/article/informationen-fuer-fachkraefte-in-der-suchthilfe.html

 

30.03.2020

DHS Stellungnahmen zur Versorgung von Menschen mit Suchtproblemen während der Corona-Pandemie

Hier gelangen Sie zur Stellungnahme.

 

27.03.2020

Corona-Krise: Aktion Mensch startet 20-Millionen-Euro Soforthilfeprogramm
Die Aktion Mensch legt anlässlich der aktuellen Corona-Krise ein Soforthilfeprogramm in Höhe von 20 Millionen Euro auf. Hintergrund ist die akute Notlage von Menschen mit und ohne Behinderungen, die aufgrund ihrer persönlichen Situation besonders durch die Pandemie bedroht sind und Unterstützung benötigen. mehr lesen

IW-Studie: Digitalisierung im Arbeitsalltag von Menschen mit Behinderungen
Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat im Sommer 2019 eine repräsentative Befragung von Unternehmen zum Thema Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in Zeiten der Digitalisierung durchgeführt. Rund 30 Prozent der Unternehmen sehen in der Digitalisierung neue Chancen für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen. mehr lesen


25.03.2020

In einem dringenden gemeinsamen Appell der Fachgesellschaften und der Verbände der Suchtkrankenbehandlung wird auf die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung der ambulanten und stationären Suchtkrankenversorgung hingewiesen.


24.03.2020

Am 24.03.2020 erschien die Pressemeldung der Drogenbeauftragten zur aktuellen Zahl der Drogentoten: 1.398 Menschen an illegalen Drogen gestorben. Drogenbeauftragte Daniela Ludwig: „Diese Zahlen können wir nicht hinnehmen! Wir brauchen flächendeckende Substitutions- und Hilfsangebote – auch in der Coronakrise“


24.03.2020

Unsere Gesellschaft ist in Zeiten von Corona unter Veränderungszwang – Von der Schwierigkeit, alte Gewohnheiten zu ändern
Die Veränderung menschlicher Gewohnheiten gehört zu den zentralen Forschungsthemen der Gesundheitspsychologie und der Klinischen Psychologie. Die Suchtforschung hat schon vor Jahren herausgearbeitet, dass menschliche Veränderung bei hartnäckigen Verhaltensgewohnheiten einer Phasenfolge gehorcht, die nacheinander absolviert werden muss. Eine psychologische Betrachtung von Prof. Dr. Michael Klein, der im letzten Jahr für den BBS die Fortbildung: Update Sucht durchgeführt hat.


20.03.2020

Beratung und barrierefreie Informationen zum Coronavirus für Menschen mit Behinderungen
Die bundesweit 500 Stellen der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) verlegen ihr Angebot in Zeiten von Corona teilweise auf das Telefon oder informieren im Internet über das Virus, auch in Leichter Sprache. Das Robert-Koch-Institut (RKI) lässt sein morgendliches Pressebriefing durch Gebärdensprachdolmetschung begleiten und als Video über Twitter verbreiten. mehr lesen


27.02.2020

Krankenkassen zuständig für Kosten der Gebärdensprachdolmetschung bei stationärer Behandlung

Der Deutsche Gehörlosen-Bund hat darauf hingewiesen, dass gehörlose Menschen seit dem 1. Januar 2020 auch bei stationären Behandlungen einen Anspruch auf Übernahme der Kosten für die Gebärdensprachdolmetschung durch die Krankenkassen haben. Dies ergebe sich aus einer Änderung im Gesetz für bessere und unabhängigere Prüfungen (MDK-Reformgesetz). mehr lesen


26.02.2020

Symposium Mobile Rehabilitation: „Mobile Rehabilitation und Kurzzeitpflege – Die Brücke nach Hause?!“

Mehr als 70 ausgewiesene Expertinnen und Experten nahmen am Symposium der Bundesarbeitsgemeinschaft Mobile Rehabilitation (BAG MoRe) am 17. Januar 2020 in Berlin teil. Im Mittelpunkt stand die zukünftige Gestaltung der Kurzzeitpflege und ihre Kooperationsmöglichkeiten mit der Mobilen Rehabilitation. Die Tagung fand in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und der Diakonie Deutschland statt. mehr lesen


13.02.2020

Kabinett beschließt Intensivpflege- und Rehastärkungsgesetz

Am 12. Februar 2020 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines „Gesetzes zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung“ (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz, GKV-IPReG) beschlossen. mehr lesen


12.02.2020

Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit (BfZ) gegründet

Am 28. Januar 2020 wurde in Frankfurt am Main das Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit gegründet. Zahlreiche bundesweite und überregionale Institutionen der Sozialen Arbeit streiten von nun an gemeinsam für diese wichtige Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern.

Das Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht erhebt folgende Forderungen:
1. Reform des § 53 StPO durch Aufnahme der Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit in die geschützten Berufsgruppen des § 53 Abs. 1 StPO.
2. Zusätzliche Aufnahme entsprechender Verschwiegenheitspflichten als arbeitsrechtliche vertragliche Nebenpflichten in die Arbeitsverträge aller Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit.
3. Bis zur Realisierung einer Reform des § 53 StPO werden die Arbeitgeber aufgefordert, die bestehenden Möglichkeiten zur Nichterteilung einer Aussagegenehmigung in vollem Umfang auszuschöpfen. Die Bereitstellung eines rechtsanwaltlichen Zeugenbeistands für betroffene Mitarbeiter*innen muss obligatorisch sein.

Gründungsmitglieder des BfZ sind:
Bundesarbeitsgemeinschaft Streetwork / mobile Jugendarbeit- Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit - DBSH- Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte- Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“- ado - Arbeitskreis der Opferhilfen in Deutschland- Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen e.V.- AWO-Passgenau e.V. (Trägerverbund der AWO-Fanprojekte)- Koordinationsstelle Fanprojekte bei der dsj - KOS.

Als Sprecher*innen wurden Michael Leinebach (DBSH) und ein/e Vertreter/in der BAG Fanprojekte gewählt.

Praktiker*innen und Berufsverbände sehen seit Jahrzehnten die Notwendigkeit der Einführung eines Zeugnisverweigerungsrechts für Sozialarbeiter*innen. Dessen Fehlen erweist sich insbesondere in jenen Arbeitsfeldern als besonders problematisch, in denen die Adressat*innen vermehrt dem Verdacht ausgesetzt sind, Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten zu begehen. Probleme gibt es auch in Arbeitszusammenhängen, in denen Sozialarbeiter*innen regelmäßig im Kontakt mit den Strafverfolgungsbehörden stehen. Schon in Kommentierungen zum SGB VIII wird unterstrichen, dass das fehlende Zeugnisverweigerungsrecht ein Rudiment aus Zeiten sei, „in der das Jugendamt noch als Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit (BfZ) als ‚Helfer des Gerichts‘ angesehen wurde“. Ein aktuelles Rechtsgutachten unterstreicht die Dringlichkeit des Anliegens.

Vor dem Hintergrund einer immer schwieriger werdenden Lage im Arbeitsfeld wurde bereits 2014 eine Arbeitsgruppe mit Praktiker*innen aus dem Feld der Fanprojektarbeit ins Leben gerufen, die um Vertreter*innen aus der Wissenschaft, der Trägerlandschaft sowie Praktiker*innen aus angrenzenden Bereichen der aufsuchenden Arbeit bzw. der Arbeit mit sogenannter schwieriger bzw. gefährdeter Klientel erweitert wurde und mit der analytischen Betrachtung des praktischen, berufspolitischen und juristischen Umfelds der Fanprojekte und im Weiteren auch der Sozialen Arbeit mit auffälligen Jugendkulturen begann.

Im Wissen um die zentrale Bedeutung eines Zeugnisverweigerungsrechts haben nunmehr die Bundesverbände verschiedenster Felder der Sozialen Arbeit beschlossen, in Vertretung ihrer Mitglieder, der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die durch das Fehlen eines Zeugnisverweigerungsrechts konkret Betroffene der jetzigen Regelung sind, das Bündnis für ein Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit (BfZ) zu gründen. Mehr Infos hier.


11.02.2020

Evaluation von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Abschlussbericht zur Perspektive der Leistungserbringer

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat im Januar 2020 den Abschlussbericht zum 4. Projektmodul „Perspektive der Leistungserbringer“ seiner Evaluation von Leistungen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben veröffentlicht. mehr lesen


09.01.2020

Vertrauen in die Altersvorsorge erodiert weiter (Pressemitteilung Deutsches Institut für Altersvorsorge)

Das Vertrauen in die Altersvorsorge hat im zurückliegenden Jahr zwar nicht so stark wie 2018, aber dennoch weiter abgenommen. Nachdem 2017 ein Anstieg beobachtet werden konnte, fielen nun schon im zweiten Jahr in Folge die Einschätzungen zur Sicherheit der gesetzlichen, betrieblichen und privaten Vorsorge niedriger aus. Das ergab die jüngste Erhebung für den DIA-Deutschland-Trend Vorsorge. Mit dieser Befragung ermittelt das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) ein-mal jährlich das Vertrauen in die drei Säulen der Alterssicherung, die Erwartungen an den Lebens-standard im Alter und die Vorsorgeplanungen. mehr lesen

11.12.2019

Bundesrat beschließt Stärkung der medizinischen Rehabilitation

Der Bundesrat hat auf seiner Sitzung am 29. November 2019 beschlossen, die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag zur erheblichen Stärkung der medizinischen Rehabilitation aufzufordern. Das Land Baden-Württemberg hatte den Entschluss in den Bundesrat eingebracht. mehr lesen


03.12.2010

Paritätischer legt ersten Teilhabebericht zur Situation von Menschen mit Behinderung vor

Der Paritätische Wohlfahrtsverband legt heute zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen erstmals einen eigenen Teilhabebericht vor. Schwerpunkt ist die Lebenssituation von älteren Menschen mit Beeinträchtigungen in Privathaushalten. Das Fazit der Studie: Ob Gesundheit, Freizeit, soziale Lage oder Wohnsituation: in fast allen Bereichen bestehen weiterhin erhebliche Barrieren für Menschen mit Behinderung. Keine Unterschiede gebe es hingegen in der verbreiteten Sorge um den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft. mehr lesen


06.11.2019

Wirtschaft mit Sinn: die Gemeinwohl-Ökonomie
(Gerd Dworok)

"Gemeinwohl-Ökonomie" bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten aufbaut. Sie ist ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene.
Die Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie entwickelt in einem Netzwerk von Institutionen, Unternehmen und verwandten Gruppierungen selbstbestimmte und kooperative Lebens-und Arbeitsformen neuer, aber auch traditioneller Art.
Sie bietet insbesondere Unternehmen die Möglichkeit, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu gemeinwohlorientiertem Wirtschaften nachzukommen.
Der besondere Fokus liegt dabei in einer Art Rückbesinnung und Betonung der Bedeutung des Menschen im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext.
Arbeitswelt und Produktion sind geprägt durch lokal bzw. regional agierende Unternehmen und Betriebe und ebenso durch überschaubare Märkte und nur, wo notwendig, durch große Unternehmen auf globaler Ebene.
Dabei wird menschenfreundliche Technologie genutzt, ohne in existenzielle Abhängigkeit davon zu geraten.
Die zentralen Botschaften der Gemeinwohl-Ökonomie berühren Themen und Konfliktfelder sowohl der Sozialarbeit im Allgemeinen wie der betrieblichen Sozialarbeit/-beratung im Besonderen.
Im Kern sind damit die Konzepte und Ziele angesprochen, die die Selbstbefähigung und das Bedürfnis nach Anerkennung und Selbstwirksamkeit des Einzelnen anstreben. Transparenz und Kommunikation ermöglichen dabei Mitwirkung und Teilhabe. Eine Identifikation mit den Unternehmenszielen erhöht zugleich die Loyalität zum Arbeitgeber. Die betriebliche Sozialberatung ist - verkürzt gesagt - ständig gefordert, die Nöte und Wünsche des Einzelnen mit den Zwängen und Vorgaben der betrieblichen Organisation zu „moderieren“ oder auszubalancieren.
Besonders deutlich wird das beim Blick auf die „Berührungsgruppe Mitarbeitende“ in der „Gemeinwohl-Matrix 5.0“. Dort liegt der Schwerpunkt auf „Menschenwürde am Arbeitsplatz“, auf der fairen „Ausgestaltung der Arbeitsverträge“, auf der „Förderung des ökologischen Verhaltens der Mitarbeitenden“ und der „Innerbetrieblichen Mitentscheidung und Transparenz“.
Der „Erfolg“ eines Unternehmens, sein Beitrag zum Gemeinwohl, wird analog zur bisherigen Bilanz mit einer „Gemeinwohl-Bilanz“ gemessen. Diese beantwortet die brennendsten Fragen der Gesellschaft an alle Unternehmen, z. B.: Wie sinnvoll ist das Produkt, die Dienstleistung? Wie ökologisch wird produziert, vertrieben und entsorgt? Wie human sind die Arbeitsbedingungen? Werden Frauen und Männer gleich behandelt und bezahlt? Wie werden die Erträge verteilt? Wer trifft die Entscheidungen? Wie kooperativ verhält sich das Unternehmen auf dem Markt?
Neben diesen Fragen gibt eine Gemeinwohlbilanz wertvolle Hinweise auf Verbesserungspotentiale im Blick auf die Mitarbeitenden, auf ethische Kundenbeziehungen, auf ethisches Finanzmanagement und auf Nachhaltigkeitsprinzipien im Wirtschaften. Für (Sozial-)Unternehmen bietet der Prozess einer Gemeinwohlbilanzierung zudem größte Chancen in der Bindung der Führungskräfte aus der Generation Y sowie hervorragende Möglichkeiten der Unternehmensentwicklung mit überschaubarem Ressourceneinsatz.

Weitere Informationen und Literaturhinweise
www.ecogood.org / GWÖ in 5 Minuten  / Gemeinwohl-Matrix 5.0 


28.10.2019

Menschen, die auf Rollstühle, Elektromobile (Scooter) oder andere Mobilitätshilfen angewiesen sind, stehen im öffentlichen Personenverkehr vor besonderen Herausforderungen. Denn nicht alle Mobilitätshilfen, in denen Personen sitzend befördert werden, sind technisch ausreichend für die Mitnahme in Verkehrsmitteln ausgestattet, und nicht jedes öffentliche Verkehrsmittel ist barrierefrei zugänglich. Teilweise fehlen auch einheitliche und transparente Regelungen für die rechtskonforme Beförderung mobilitäts¬eingeschränkter Passagiere. Wegen fehlender technischer Lösungen sowie Unklarheiten über mögliche Haftungsrisiken werden diese Menschen mancherorts einfach stehen gelassen.
In einer Stellungnahme benennt die DVfR Anforderungen an Mobilitätshilfen und Verkehrsmittel, damit der öffentliche Personenverkehr von Betroffenen uneingeschränkt und sicher genutzt werden kann. Sie fordert die Verantwortlichen auf, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
Die Stellungnahme der DVfR finden Sie hier.

15.10.2019

Das Budget für Ausbildung im Angehörigen-Entlastungsgesetz – Teil I: Analyse des Gesetzentwurfs und der Stellungnahmen

Die Autorin Cindy Gast-Schimank setzt sich mit dem geplanten Budget für Ausbildung (§ 61a SGB IX) auseinander. In Teil I wird ein Überblick gegeben. Thematisiert werden u. a. der leistungsberechtigte Personenkreis, die Leistungsinhalte sowie die zuständigen Träger. Dabei werden Bezüge zum Budget für Arbeit gem. § 61 SGB IX hergestellt und bereits im Zusammenhang mit diesem diskutierte Aspekte aufgegriffen. Anschließend werden die Stellungnahmen der Verbände zu § 61a SGB IX zusammengefasst dargestellt. In Teil II soll das Budget für Ausbildung im System sozialrechtlicher Hilfen betrachtet werden. mehr

Kurze Erklärungen zum BTHG im Familienratgeber
Informationen finden Sie hier.


11.10.2019

„Eine umfassende Beratung ist die Grundlage für das Funktionieren des immer komplizierter werdenden sozialen Leistungssystems“
Die Autorin Katharina Weyrich befasst sich in ihrem Beitrag vor dem Hintergrund des Urteils des BGH vom 02.08.2018 (Az. III ZR 466/16) mit der Funktion von Beratung im Sozialleistungssystem. Sie identifiziert dort hohen Beratungsbedarf und stellt die These auf, dass zur Deckung dieses Bedarfes auch insbesondere trägerunabhängige Beratung notwendig ist. Anhand einiger empirischer Untersuchungen wirft sie einen Blick auf die Beratungswirklichkeiten in der behördlichen Praxis und identifiziert vorhandene Defizite in der Umsetzung des gesetzlichen Beratungsauftrags. Abschließend plädiert die Autorin für mehr Forschung zu Beratung im sozialen Sicherungssystem. mehr


01.10.2019

Projekt: Familienorientierte Suchtarbeit (mit dem Ziel neben der Behandlung der Abhängigkeitserkrankung elterliche Kompetenz stärken): https://www.eltern-sucht.de/thema/projekt/


18.09.2019

Daniela Ludwig (CSU) ist neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung
www.drogenbeauftragte.de

Studie: Erhebliche Diskriminierungsrisiken durch Algorithmen
Algorithmen und umfangreiche Datensätze bergen erhebliche Diskriminierungspotenziale im Arbeitsleben, bei der Vergabe von Wohnraum, in der Medizin und weiteren Bereichen. Darauf weist eine aktuelle Studie des Karlsruher Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) anhand zahlreicher Beispiele hin.
mehr lesen


24.09.2019

Pressemitteilung: Online-Diskussion „33 Monate BTHG: Stärkung der SBV – Programm oder Wirklichkeit?“

Online-Diskussion über die Schwerbehindertenvertretung
Das Bundesteilhabegesetz hat die Beteiligungsrechte für die Schwerbehindertenvertretung (SBV) erweitert. Welche Entwicklungen gab es dadurch in Betrieben und Dienststellen? Hierzu hat die DVfR am 25. September 2019 eine Online-Diskussion gestartet. Mitglieder der SBV, Vertrauenspersonen und Interessierte sind zur Mitwirkung mit eigenen Fragen und Thesen herzlich eingeladen.
mehr lesen


15.09.2019

Stellungnahme der DVfR
zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Rehabilitation und intensivpflegerischer Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz – RSIG)


30.08.2019

58. DHS Fachkonferenz SUCHT
Die nächste Fachkonferenz der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen findet vom 09. - 11.10.2019 in Augsburg statt.
Thema: #Suchthilfe # Digital
Das Programm finden Sie hier.


07.08.2019

FAGS Film: „Gesicht zeigen. Glücksspielsucht und Selbsthilfegruppe“
Der Fachverband Glücksspielsucht e.V. (FAGS) hat einen 10-minütigen Film mit dem Titel „Gesicht zeigen. Glücksspielsucht und Selbsthilfe“ produziert. Der Film porträtiert Mitglieder von Selbsthilfegruppen für Glücksspielsüchtige aus Bielefeld (Game Over Bielefeld) und Bremen (Gemeinsam gegen Glücksspielsucht). Der Film ist über YouTube abrufbar und kann kostenfrei von allen Suchthilfeeinrichtungen und Selbsthilfegruppen genutzt und unter Nennung der Quelle auch veröffentlicht werden. Der Fachverband Glücksspielsucht e.V. dankt dem BKK Dachverband e.V. für die Finanzierung des Films.
https://www.youtube.com/watch?v=U3mhLxLdNek&t=14s


04.08.2019

Innovatives Online-Lernangebot für Fachkräfte der Suchthilfe
Suchterkrankungen sind bei Suizidopfern die zweithäufigste Störung. Daher ist die Risikoabschätzung für das Suchthilfesystem ein wichtiges Thema. Ein innovatives Online-Lernangebot für alle in der Suchthilfe tätigen Fachkräfte sowie für nicht therapeutisch tätige Mitarbeitende wird im Rahmen des Modellprojekts „suizidundsucht.net“ erprobt und wissenschaftlich evaluiert. Die DHS unterstützt das Modellprojekt und lädt im Namen der Projektpartner dazu ein, am aktuellen Pilotdurchlauf teilzunehmen. Registrierung unter: www.suizidundsucht.net/teilnahme


03.08.2019

FAGS-Flyer: „Selbsthilfe wirkt! Für ein glückliches Leben ohne Glücksspiel“
Der Fachverband Glücksspielsucht e.V. (FAGS) hat einen Flyer entwickelt, der zum Besuch von Selbsthilfegruppen motivieren soll. Er wurde allen Kliniken, die Glücksspielsüchtige stationär behandeln, mit der Bitte zugeschickt, ihn im Abschlussgespräch den Patient*innen zu überreichen. Könnte auch für die BSA relevant sein. Exemplare können kostenfrei beim FAGS bestellt werden: http://www.gluecksspielsucht.de

02.08.2019

Rundbrief der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe (DG-SAS) informiert über aktuelle und geplante Aktivitäten
Der zweite Rundbrief der DG-SAS ist im Juni erschienen und steht auf der Website der DG-SAS für Interessierte zur Verfügung. Er informiert in unregelmäßigen Abständen über aktuelle und geplante Aktivitäten der Fachgesellschaft. https://www.dg-sas.de/de/stellungnahmen/veroffentlichungen/
 


02.07.2019

Bundesteilhabepreis 2019: Inklusive Mobilität

Wie gewährleisten Kommunen eine barrierefreie, selbstbestimmte Mobilität für Wege zur Arbeit, zur Schule, zum Einkauf, zu Freizeitaktivitäten und wieder nach Hause? Die „Inklusive Mobilität“ ist Thema des Bundesteilhabepreises 2019. Für den Wettbewerb können bis 31. Juli Bewerbungen mit Gute-Praxis-Beispielen oder Modellprojekten eingereicht werden.
Nähere Informationen finden Sie hier.

26.06.2019

Statistisches Bundesamt: Weltdrogentag: Rund 1.300 Drogentote pro Jahr

 

03.06.2019

Innovative Projekte gegen Sucht am Arbeitsplatz gesucht

Unter dem Motto „Hinsehen und Handeln - Genuss, Gewohnheit oder bereits Sucht?“ sucht die DAK-Gesundheit erneut einen Vorreiter im Betrieblichen Gesundheitsmanagement.
Gemeinsam mit der Kommunikationsberatung MCC (Management Center of Competence) wird die DAK-Gesundheit nun bereits zum fünften Mal ein besonders innovatives und nachhaltiges Projekt mit dem Deutschen BGM-Förderpreis auszeichnen. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 20. August mit Ihren Projekten bewerben.
„Hinsehen und Handeln - Genuss, Gewohnheit oder bereits Sucht?“
Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs legt den Schwerpunkt auf Sucht am Arbeitsplatz: Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Suchtprävention im Unternehmen nachhaltig und innovativ etablieren lässt. Es geht darum, ein tendenziell riskantes Verhalten oder einen riskanten Suchtmittelkonsum frühzeitig aufzudecken und gemeinsam aktiv zu werden.

Bewerbung für den Förderpreis 2019
Projekte für den BGM-Förderpreis 2019 einreichen können Institutionen, Unternehmen und Dienstleister, die eigene neue Ideen für das Gesundheitsmanagement im betrieblichen Umfeld umsetzen wollen. Eine unabhängige Experten-Jury mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Arbeitgebern entscheidet über die Gewinner. Der erste Platz ist mit 30.000 Euro für Sachleistungen dotiert, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten Leistungen im Wert von 20.000 und 10.000 Euro.
Verliehen werden die Preise im Rahmen des Kongresses „Betriebliches GesundheitsManagement“ am 15. Oktober 2019 in Bonn.
Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular zum Deutschen BGM-Förderpreis finden Bewerber unter: http://www.bgm-foerderpreis.de/

Die DAK-Gesundheit ist mit 5,8 Millionen Versicherten eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Bundesweit unterstützt sie viele hundert Unternehmen dabei, sich vorausschauend für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu engagieren. Der DAK-Gesundheit Gesundheitsreport 2019 zum Thema „Sucht 4.0 ¬– Trinken, Dampfen, Gamen in der Arbeitswelt“ verdeutlicht die Probleme und Herausforderungen, die rund um das Thema Sucht entstehen. Sucht hat viele Facetten und viel zu oft wurden Abhängigkeiten – auch im Job – tabuisiert. Doch es ist wichtig, bei ersten Anzeichen zu handeln.
MCC steht seit über zwanzig Jahren für professionelles Veranstaltungsmanagement, besondere Kreativität und ausgeprägte Leistungsbereitschaft. MCC konzipiert, organisiert und führt Veranstaltungen in unternehmerischer Eigenregie wie auch für andere Unternehmen durch.

 

28.05.2019

REHADAT-Umfrage: „Mit Hörschädigung im Job“

Wie erleben hörbeeinträchtigte Menschen ihren Arbeitsalltag, welche Unterstützung finden sie hilfreich und welche Hilfen in Beruf und Ausbildung wünschen sie sich noch? REHADAT, das Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe, führt hierzu eine Online-Umfrage durch, die bis Ende Juli durchgeführt werden kann.

 

AG RPK - Frührente bei psychischer Krankheit vermeiden

In der Betrieblichen Sozialarbeit geht es oft um das Thema psychische Erkrankungen. Rehabilitation vor Rente soll auch für diesen Personenkreis gelten – die Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation psychisch kranker Menschen (BAG RPK) nimmt in einem interessanten Positionspapier die Problembereiche der beruflichen Phase einer Rehabilitation in den Fokus.

 

27.05.2019

Neues Online-Angebot der BAR: Der BEM-Kompass für den Wiedereinstieg in das Berufsleben nach längerer Krankheitszeit

Bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz nach langer Krankheit braucht es oft individuelle Lösungen für Betroffene und Betriebe. Mit dem BEM-Kompass bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR) eine schnelle Orientierung zu vielen Fragen des Beruflichen Eingliederungsmanagements (BEM).

 

25.05.2019

Soziale Arbeit mit und für alte Menschen

Bisher wurde das Thema „Alter“ als gesellschaftliche Aufgabe und vor allem als Aufgabe für die Handlungsfelder Gesundheit und Pflege diskutiert. Im Laufe der Zeit wird nun immer deutlicher, dass Alter und die damit zusammenhängenden Lebensfragen sowie Lebenslagen auch Thema der Sozialen Arbeit sind. Nicht zuletzt rückt die demographische Entwicklung in Deutschland „Stichwort: Babyboomer“ und die damit einhergehende verstärkte Orientierung an der Inklusion das Thema Alter immer mehr in den Blick der Sozialen Arbeit und auch der anderer Handlungsfelder von Wirtschaft und Politik.

Der „Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.“ (DBSH) hat hierzu ein Positionspapier veröffentlicht: Erklärung des DBSH zur „Sozialen Arbeit für und mit alten Menschen“ (Trierer Erklärung)

24.05.2019

Fachkräftesicherung - Zehn Vorschläge der Arbeitgeberverbände für eine Verbesserung der Reha

Zur Verbesserung von Reha-Prozessen hat die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) ein Positionspapier mit zehn Vorschlägen veröffentlicht.
Die Arbeitgeberverbände erkennen in einer erfolgreichen Rehabilitation die Chance, die Beschäftigungsfähigkeit von „oft dringend benötigten“ Arbeits- und Fachkräfte zu erhalten und wiederherzustellen. Sie unterstreichen, dass die Reformansätze des Bundesteilhabegesetzes grundsätzlich richtig seien. Allerdings seien insbesondere auch auf der untergesetzlichen Ebene weitere Verbesserungen im Bereich der Rehabilitation erforderlich. Die Durchführung von Reha-Maßnahmen müsse sich an ihren gesetzlichen Zielen messen lassen. Hierzu gehöre insbesondere auch eine Integration in den Arbeitsmarkt.
Folgende zehn Vorschläge führt die BDA in ihrem Positionspapier näher aus:
1. Reha-Bedarf frühzeitiger erkennen und zeitnahe Versorgung sicherstellen
2. Rehabilitation nach den Grundsätzen von Wirkung und Wirtschaftlichkeit ausrichten
3. Schnittstellenprobleme lösen – trägerübergreifende Zusammenarbeit weiter verbessern
4. Transparenz über den Reha-Prozess schaffen – Teilhabeverfahrensbericht muss aussagekräftig sein
5. Trägerübergreifenden Ansprechpartner schaffen
6. Medizinische und berufliche Rehabilitation bestmöglich aufeinander abstimmen
7. Rehabilitation für SGB-II-Leistungsbezieher verbessern
8. Grundsatz ambulant vor stationär konsequent umsetzen
9. Angebote der Berufsförderungswerke noch betriebsnäher ausgestalten
10. Wirtschaftlichkeit von trägereigenen Reha-Einrichtungen sicherstellen

Näheres hier.

12.05.2019

Gesetzesentwurf zur Anpassung der Berufsausbildungshilfe und des Ausbildungsgeldes
Die Bundesregierung hat im April 2019 einen Gesetzesentwurf zur Anpassung der Berufsausbildungshilfe und des Ausbildungsgeldes (BT-Drs. 19/9478) vorgelegt. Ziele des Gesetzes sind, die Änderungen beim Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) aufzunehmen sowie das Verfahren zu vereinfachen.
So sollen unter anderem Unterkunftskosten in der Berufsausbildungshilfe und im Ausbildungsgeld einheitlich pauschaliert werden. Die Höhe des Ausbildungsgeldes soll an die Sätze des BAföG angeglichen werden.
Gesetzesentwurf
 
Alleinerziehend – Tipps und Informationen
Das Taschenbuch „Alleinerziehend – Tipps und Informationen“ wurde vom Verband alleinerziehender Mütter und Väter Anfang 2019 in einer überarbeiteten Auflage herausgegeben. Das Buch ist in acht Hauptthemen gegliedert und beinhaltet u.a. das Sorgerecht sowie Ansprüche und Rechte in Hinblick auf den Kindeswillen und das Kindeswohl. Es werden die Lebensbereiche der alleinerziehenden Eltern angesprochen, etwa die Existenzsicherung, die die Ausbildung und die Erwerbstätigkeit umfasst. Dabei werden auch der Kindesunterhalt und finanziellen Hilfen thematisiert.
Taschenbuch "Alleinerziehend - Tipps und Informationen"
 
Die Vaterschaft
Die vom Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen herausgegebene Broschüre befasst sich mit allgemeinen Hinweisen zur Vaterschaftsanerkennung, der gerichtlichen Feststellung der Vaterschaft und mit der Vaterschaftsanfechtung.
 

23.04.2019

Der Bundestag hat am 14. März das neue Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen. Das Gesetz hat zum Ziel, schneller Arzttermine zu beschaffen und die Leistungen der Krankenkasse sowie die Versorgung zu verbessern. Das TSVG soll voraussichtlich im Mai 2019 in Kraft treten und ist im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig.

Kern des Gesetzes ist der Ausbau der Terminservicestellen. Sie sollen zentrale Anlaufstellen für Patientinnen und Patienten werden und 24 Stunden an sieben Tagen pro Woche über die bundesweit einheitliche Notdienstnummer 116117 erreichbar sein. Parallel dazu wird das Mindestsprechstundenangebot der Vertragsärzte von 20 auf 25 Stunden pro Woche erhöht.

Für junge Erwachsene, die an Krebs erkrankt sind, werden die Kosten von Kryokonservierung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Durch die Konservierung von Keimzellgewebe, Ei- und Samenzellen kann diese Patientengruppe auch nach einer Krebsbehandlung noch Kinder bekommen. Weitere Informationen: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2019/1-quartal/tsvg-2-3-lesung-bundestag.html



25.03.2019

Wichtig für die Betriebliche Soziale Arbeit:
DGSA-Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung

Die Stellungnahme vom 3. Januar 2019 zum Gesetzesentwurf finden Sie hier:

https://www.dgsa.de/veroeffentlichungen/stellungnahmen/

 

 

Interessante neue Studie zur Situation der Pflege in unterschiedlichen Ländern

 https://www.stiftung-muench.org/pinal-studie-pflege-in-anderen-laendern-vom-ausland-lernen/

Am 29. Januar 2019 wurde eine Studie im Auftrag der Stiftung Münch veröffentlicht, die die Situation der Pflege in Großbritannien, den Niederlanden, Schweden und Kanada im Vergleich zu Deutschland untersucht. Die Studie belegt, dass die Pflege in Deutschland in den Bereichen Akademisierung, Eigenverantwortlichkeit und Ausbildung zurückliegt. 

Besonders auffällig ist der Unterschied im Bereich der Akademisierung: In Deutschland schließen lediglich ein bis zwei Prozent der Pflegeabsolventen ein Studium der Pflege ab. In den Niederlanden liegt dieser Wert bei ca. 45 Prozent und in Schweden und Großbritannien bei 100 Prozent. Daraus resultierend hätten Pflegende in den untersuchten Ländern mehr Verantwortung in der Patientenversorgung, während sie in Deutschland meist auf Anweisung des Arztes tätig seien.

 

 

24.03.2019

Fachtagung des Arbeitskreises "Grenzüberschreitende Zusammenarbeit" zum Thema Trennung und Scheidung - "Rosenkrieger"

Am 4. April 2019 findet in Maastricht, Niederlande, eine Fachtagung des Arbeitskreises „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit“ zum Thema Trennung und Scheidung – „Rosenkrieger“ statt.

Im Kontext von grenzüberschreitender Trennung und Scheidung benötigen die Fachkräfte in den Jugendämtern und ihre Kooperationspartner zusätzlich Kenntnisse der internationalen Verordnungen und gesetzlichen Regelungen der jeweils angrenzenden Länder. Im Rahmen der Fachtagung werden die unterschiedlichen gesetzlichen Vorgaben und die gerichtlichen Verfahren in Ostbelgien, den Niederlanden und Deutschland vorgestellt, ebenso verschiedene Unterstützungsangebote für betroffene Familien bzw. Kinder.

Die Veranstaltung erfolgt in deutscher Sprache.

https://ems.lvr.de/tms/frontend/index.cfm?l=6F454099FB481537185AB2097DA9006A&sp_id=1

 

Die Bundesregierung berichtet über den Stand von Maßnahmen aus dem BTHG

Zu Beginn des Jahres hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) über Maßnahmen, Projekte und Untersuchungen berichtet.

Die Bundesregierung hat bzgl. des BTHG Berichtspflichten. Das BMAS berichtet darüber, welche Untersuchungen und Projekte initiiert wurden und wie dabei Partizipation umgesetzt wird. Des Weiteren werden Aktivitäten zur Unterstützung der Länder bei der Umsetzung und Klärung von Rechtsfragen thematisiert.

Sechs ausführliche Berichte aus den entsprechenden Maßnahmen bzw. Projekten finden sich im Anhang des knapp 200-seitigen Dokuments:

  • der Bericht des Projekts „Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz“ für das Jahr 2018,
  • der Endbericht zur Machbarkeitsstudie für das Forschungsvorhaben „Wirkungsprognose nach Artikel 25 Absatz 2 BTHG“,
  • eine Übersicht über die Projekte der modellhaften Erprobung der Verfahren und Leistungen nach Art. 25 Absatz 3 BTHG,
  • ein erster Zwischenbericht zur wissenschaftlichen Untersuchung der modellhaften Erprobung der Verfahren und Leistungen nach Art. 1 Teil 2 des BTHG,
  • eine Expertise zur Schaffung einer Datengrundlage für die Finanzuntersuchung nach Art. 25 Absatz 4 BTHG sowie
  • der erste Zwischenbericht zur Finanzuntersuchung.

Zur Unterrichtung der Bundesregierung über das Jahr 2018:

Bericht zum Stand und zu den Ergebnissen der Maßnahmen nach Artikel 25 Absatz 2 bis 4 des Bundesteilhabegesetzes – Bundestags-Drucksache 19/6929 vom 4. Januar 2019 (PDF/8,3 MB)

(Quelle: Deutscher Bundestag)

 

19.03.2019

"Reha-Prozess"

Die Reha-Träger haben auf Ebene der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) nun Regelungen vereinbart, wie sie die Vorgaben des SGB IX zur Gestaltung eines Rehabilitationsprozesses auslegen und umsetzen wollen. Diese neue gemeinsame Empfehlung beschreibt einen idealtypischen Reha-Prozess, mit nun sieben statt wie bisher fünf Phasen (Bedarfserkennung, Zuständigkeitsklärung, Bedarfsermittlung und Bedarfsfeststellung, Teilhabeplanung, Leistungsentscheidung, Durchführung von Leistungen zur Teilhabe und Aktivitäten zum bzw. nach Ende einer Leistung zur Teilhabe).
Zur Realisierung eines einheitlichen und nahtlosen Rehabilitationsprozesses wollen die Rehabilitationsträger und Integrationsämter sicherstellen, dass auftretende Kooperations-, Zuständigkeits- und Finanzierungsfragen einvernehmlich und rasch geklärt werden und nicht zu Lasten der Menschen mit Behinderung gehen.

Hier finden Sie die gemeinsame Empfehlung:
https://www.bar-frankfurt.de/fileadmin/dateiliste/publikationen/gemeinsame-empfehlungen/downloads/GEReha-Prozess.pdf

 

Arbeit und Gesundheit: Generation 50+

Der neueste BKK Gesundheitsreport (Ende 2018 erschienen) widmet sich der Gesundheit der Beschäftigten in der Generation 50+. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Beschäftigten wird stetig größer. Interessant dabei ist, dass bis vor ein paar Jahren Beschäftigte im Alter jenseits der 50 Jahre eher als "ruhestandsnah" gesehen wurden. Derzeit werden sie verstärkt als „Best Ager“ mit Entwicklungspotential betrachtet. Daraus ergibt sich die Frage, wie alter(n)sgerechte Arbeit, genauso wie Prävention, Gesundheitsförderung und schließlich Übergang in den Ruhestand gestaltet werden können, um Arbeitsfähigkeit möglichst lange zu erhalten. Für den eiligen Leser eignen sich die Seiten 18-31. Bei 485 Seiten besteht ansonsten die Gefahr, dass Sie während des Lesens selbst zum Best Ager werden...

Diese interessante Lektüre finden Sie hier: https://www.bkk-dachverband.de/publikationen/bkk-gesundheitsreport.html

 

 

13.03.2019

(EU) DSGVO - Was ist neu im Datenschutz?

Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (AJS) hat auf vier Seiten einen kurzen und informativen Überblick über die Auswirkungen der (EU) Datenschutzgrundverordnung zusammen

gestellt. Grundlegende Fragen zum „neuen“ Datenschutz werden mit einfachen Worten beantwortet. So erhalten aber auch Fachkräfte der betrieblichen Sozialarbeit Auskunft u.a. über die Zulässigkeit einer neuen bzw. den Umgang mit einer bereits erteilten Einwilligung, Rechte der Betroffenen und Pflichten der datenverarbeitenden Stellen, sowie den Konsequenzen möglicher Rechtsverstöße.

https://www.ajs.nrw.de/wp-content/uploads/2018/09/AJS_Merkblatt_DSGVO_Juli_2018.pdf

Umgang mit möglichen Hinweisen auf Kindeswohlgefährdung

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat eine Broschüre herausgegeben, die zeigt, wie Fachkräfte mit einem möglichen Verdacht einer Kindeswohlgefährdung umgehen können. Im Mittelpunkt solcher Fälle stehen rechtliche Handlungspflichten und Möglichkeiten, die fachliche Einschätzung der Situation sowie die Wahrnehmung und Reflexion der eigenen Gefühle der Fachkräfte.

https://www.fruehehilfen.de/fileadmin/user_upload/fruehehilfen.de/pdf/Publikation-NZFH-Modul-9-mit-moeglichen-Hinweisen-auf-Kindeswohlgefaehrdung-umgehen.pdf

 

09.03.2019

Der "Internationale Tag der Sozialen Arbeit" (ITSA) oder auch "Weltsozialarbeitstag"(WSWD) genannt, findet in diesem Jahr am
19. März mit dem Thema "Für die Bedeutung menschlicher Beziehungen eintreten" statt. Es ist der wichtigste Tag im Jahr für die Profession der Sozialen Arbeit, welcher seit 2003 von der "INTERNATIONAL FEDERATION OF SOCIAL WORKERS" (IFSW) initiiert wird und inzwischen von der UNO anerkannt ist. Mit unterschiedlichsten Aktionen und Veranstaltungen soll an diesem Tag auf die Tätigkeiten, die unterschiedlichen Handlungsfelder und die Belange der Sozialen Arbeit aufmerksam gemacht werden. In diesem Jahr konzentriert sich einerseits das diesjährige Thema der sozialen Beziehungen auf die in der Profession tätigen, andererseits aber auch auf die Gesellschaft im Allgemeinen und mit den Chancen und Folgen der Kommunikation in der Sozialen Arbeit. 

www.dbsh.de

 

22.02.2019

Fortbildung "Update: Suchtstörungen"
Das Seminar Update Suchtstörungen war ein voller Erfolg. In den Räumen der RheinEnergie, Köln fand am 20.02.2019 ein eintägiges Seminar mit 22 Teilnehmenden aus X verschiedenen Bundesländern (Schleswig Holstein, NRW, Hessen, Sachsen, Baden Württemberg, Bayern) statt. Das Seminar wurde von Prof. Dr. Michael Klein durchgeführt, der einen Überblick über aktuelle Konzepte zur Ätiologie, Behandlung, Prävention und zu Möglichkeiten der motivierenden Interventionen von Suchtstörungen in der Arbeitswelt geben konnte. Die Materialien der Schulung sind im Mitgleiderbereich zu finden. Ein neuer Durchgang wird für den Herbst geplant.

                                                          

Der BBS bedankt sich bei Robert                                                Prof. Dr. Michael Klein
Wagner für die Ausrichtung der
Fortbildung in den Räumen von
RheinEngergie
v.l.n.r.: Robert Wagner, Prof. Dr. Martin Klein,
Prof. Dr. Michael Klein

 

19.02.2019:

Die zehnte bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien ging am 16.02.2019 zu Ende. Lesen Sie hier einen Bericht.

 

13.02.2019:

Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien (10. - 16. Februar 2019)

In dieser Woche findet die zehnte bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt. Hier finden Sie die Pressemitteilung mit Statements von
Prof. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes
Henning Mielke, Geschäftsstelle NACOA Deutschland - Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien e.v.

Alle Informationen zu den 120 Veranstaltungen in 60 deutschen Kommunen finden  Sie unter www.coa-aktionswoche.de

 

 

01.02.2019:

Aktuelle Stellungnahme der DVfR zur Umsetzung des BTHG

Die Bedarfsermittlung für einen Rehabilitationsantrag hat vollständig und umfassend zu erfolgen, wobei der DVfR es allerdings für vertretbar hält, dass die Bedarfsermittlung im Falle eines rasch zu entscheidenden Rehabilitationsantrages sequentiell, fokussiert und vorläufig eroflgen kann. Näheres hier.

Eine angemessene Berücksichtigung der Komorbidität, der Behandlungsbedarfe und der Gesundheitssorge erscheint bei der Bedarfsermittlung notwendig, damit die Ziele des SGB IX erreicht werden können. Interessant in der Anlage (letzte Seite) ist der Hinweis auf die Gesundheitssorge in der ICF, die ausdrücklich im Bereich der Selbstversorgung verortet. Im Wesentlichen finden sich die relevanten Aktivitätsbereiche unter d 570 "Auf seine Gesundheit achten". Zudem finden sich ab S. 5 interessante Hinweise zur Gesundheitssorge in der Eingliederungshilfe, insbesondere Hinweise zur Sorge um Gesundheit, deren Erhaltung und Krankheitsbewältigung. Näheres hier.